
Komponist, Pianist, Musikethnologe, Pädagoge und viele andere Attribute gelten für Béla Bartók (1881-1945), einer der weltweit bekanntesten ungarischen Komponisten und einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne. Bartók war auch systematischer Sammler von Volksliedern und Tänzen. Er unternahm dafür weitläufige Reisen durch Ungarn, Rumänien, die Slowakei, Siebenbürgen und den Vorderen Orient. Dabei sammelte er über 10.000 Lieder, die er phonographierte oder direkt schriftlich fixierte.
Stephan König hat Themen von Bartók für die einzigartige Besetzung des LeipJAZZig-Orkesters jazzig-improvisativ bearbeitet: im 1. Teil seinen Mikrokosmos – Kompositionen für Solo und Duo, und im 2. Teil seinen Makrokosmos – Kompositionen für große Besetzungen wie „Der holzgeschnitzte Prinz“ und „Der wunderbare Mandarin“.
Stephan König (ld, p, key, komp, arr)
Thomas Prokein (vl)
Ulrike Strobel (vc)
Frank Nowicky (fl, alt-sax, ten-sax, cl)
Michael Arnold (ten-sax, alt-sax, sopr-sax, cl, bcl)
Henning Plankl (alt-sax, bar-sax, cl, bcl)
Johannes Moritz (sopr-sax, alt-sax, cl)
Frank Bartsch (trp)
Robert Franz (hrn)
Jörg-Michael Schlegel (tba)
Frank Kaiser (git)
Kay Kalytta (perc)
Stephan „Grete“ Weiser (bg)
Dominique „Gaga“ Ehlert (dr)



